Heidelbergman mit Baden Württembergischer Meisterschaft


BrunuhVille – River Of Tears


Nachdem schon der eine oder andere fragte wie der Heidelberger Triathlon gelaufen ist kommt hier nun die Antwort.

Am Freitagabend fingen die Zahnschmerzen an, nur etwas, kein Drama. Leider wurden sie im Verlauf des Samstages immer heftiger, sosehr das ich von Samstag auf Sonntagnacht kaum geschlafen hatte. Super Sache und das gerade bei diesem Triathlon. Der einer der härtesten Deuschlands sein soll. Das sagte mir jeder und selbst auf der Veranstalterhomepage steht das. Gottseidank kamen die Schmerzen nur in Schüben und nicht dauerhaft – aber schon am Tag nach dem Wettkampf stellte sich heraus: Es ist dauerhaft; ein Nerv hatte sich entzündet.

Da wir aber schon um 8:30 Uhr die Räder eingecheckt haben mussten hatte ich etwas Zeitdruck. Heidelberg hat nicht wirklich viele Parkplätze und am Tag des Wettkampfes natürlich noch viel weniger, da ja einige Athlethen und Zuschauer anwesend waren. Wir fuhren eine gefühlte Ewigkeit im Kreis herum, bis ich einen Parkplatz ausfindig machen konnte.

Somit hatte ich es noch zeitlich mit dem Rad geschafft und eilte auch schon zur Wettkampfbesprechung. Direkt danach mussten wir auch schon zu Fuss zum Schwimmstart gehen, der Start befand sich 1600 m Flussaufwärts, die wir im Anschluss nach unten schwimmen sollten. Es wurde uns empfohlen Schuhe anzuziehen um nicht barfuss in irgendwelche Dinge z.B. Scherben zu treten. Also holte ich meine Flip Flops aus der Tasche und nach etwas 10 Metern gingen sie kaputt. Ich denke das passiert, damit ich nicht zu aufgeregt werde. 😉

Beim Start im Neckar hätte ich gerne eine Kamera dabei gehabt um die schöne Landschaft zu filmen. Auf den Brücken über dem Neckar standen die Zuschauer und die ganze Kulisse war einfach nur traumhaft. Das Schwimmen verging wie im Flug. Schneller als sonst zuvor.

Der Wechsel aufs Rad und die Radstrecke werde ich nie vergessen. Der Wahnsinn…..sehr bergig aber auch sehr schön. Da wir zwei Runden fahren mussten bin ich natürlich auf der zweiten Runde etwas schneller unterwegs gewesen, da ich genau wusste wann welche Steigung kommt. Leider konnte ich im Vorfeld die Strecke nicht abfahren, wäre eventuell ein Vorteil gewesen. Die Abfahrten waren sehr rasant, so um die 60 – 80 kmh schnell. Das war ein Riesenspaß! Leider muss wohl jemand gestürzt sein, denn wir hörten und sahen den Krankenwagen an uns vorbei fahren.

Nach dem Rad und in den Laufschuhen ging es auch schon recht schnell wieder hoch hinaus. Ich sah bergauf einige Menschen gehen oder stehen, dennoch konnte ich einen Blick vom Philosophenweg auf Heidelberg und den Neckar genießen. Ich glaube, irgendwann muss ich einfach mal so die Stadt anschauen. Wunderschön! Es ging in etwas 5 km hoch und 5 km wieder runter, wobei manchmal war es etwas flacher, also gut zu bewältigen. Auf dem Rückweg hinunter sah ich einen sehr jungen Mann der am Krankenwagen lag, total dehydriert, es war unendlich heiß. Viele sah ich den Berg hochgehen statt dass sie joggten, da ging es mir ja schon noch richtig gut.

Im Ziel angekommen war erstmal viel trinken angesagt. Meine Zeit ist nicht sonderlich gut, aber ich wollte den Heidelbergman einfach schaffen und da im Vorfeld schon soviel darüber geredet wurde wollte ich meine Kräfte einteilen um nicht zwischendrin schlapp zu machen. Da ich nicht total fertig war, weiß ich das ich nächstes Jahr noch etwas mehr aus mir herausholen kann.

Ich wurde 9. in meiner AK und 5. in meiner AK bei der Baden Würrtembergischen Meisterschaft.

Ich werde auf alle Fälle wieder nach Heidelberg kommen!

2 comments for “Heidelbergman mit Baden Württembergischer Meisterschaft

  1. siba
    28. Juli 2014 at 17:02

    Heike,
    ich find`s einfach mega-cool dass du in Heidelberg dabei warst !!!!
    ….und schon Pläne hast für nächstes Jahr ……
    …echt suuuper…..
    1000 liebe Grüße
    Siba

    • Dörte
      10. August 2014 at 9:41

      Toll geschrieben, man konnte so richtig mitfiebern. Drück dich!

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