Durchhaltevermögen und Motivation

Durchhaltevermögen und Motivation

 

Gerade zu Beginn des neuen Jahres fällt mir auf wie viele Menschen verzweifelt versuchen sich Dinge vorzunehmen, z.B. Gewicht reduzieren, mehr Sport zu machen, das Rauchen aufzuhören…..

Nach anfänglicher Euphorie verfällt man aber recht schnell wieder in das alte Verhaltensmuster. Warum?

Weil man sich meistens zu hohe Ziele steckt und sehr schnell sein Ziel erreichen will. Das ist nicht möglich.

Ich habe als Jugendliche verzweifelt versucht abzunehmen, mit Joghurt oder Knäckebrot oder ähnlichen komischen Dingen.  Das Resultat war das ich nur noch schlechte Laune hatte und am Ende mehr gegessen hatte.

Ich gehöre zu den Kategorie Menschen die schnell zunehmen. Das glaubt man mir nicht, aber wenn ich im Herbst eine Sportpause einlege nehme ich rasend schnell zu. Ich ernähre mich dann einfach gesund und esse weniger.

Meine Lösung für das ganze Problem besteht darin das man den Spaß am Essen nicht verlieren darf und gleichzeitig Sport macht der Spaß macht. Wie schon ganz am Anfang meines Projekts erwähnt……….meine Meinung war das Sport Mord ist. In der Schule wollte mich keiner in seinem Team haben da ich wirklich unsportlich war. Mir machte Sport keinen Spaß.

Aber heute macht es mir unendlich Spaß. Ich könnte diese vielen Trainingseinheiten ohne Spaß nicht durchziehen. Es ist eine Lebenseinstellung geworden. Und das Gewichtsproblem reduziert sich automatisch dadurch. Zu dem stellt sich der Körper um und verlangt auf Dauer gesündere Dinge.

Man muss versuchen seine Ziele in kleinen Schritten zu erreichen sonst ist der Frust vorprogrammiert.

Der JoJo Effekt ist auch ganz logisch zu erklären. In der Steinzeit musste der Körper mit dem Essen auskommen das da war. Da gab es auch mal längere Zeit nichts. Der Körper merkte sich das und speicherte das wenige ab damit der Mensch überleben konnte. In der heutigen Zeit gaukeln wir unserem Körper mit einer Diät vor das wir eine Hungersnot hätten, wenn wir dann wieder minimal mehr essen setzt es an für die nächste „Hungersnot“. Eigentlich eine ganz tolle Sache. Aber in unserer heutigen Überflussgesellschaft leider unnötig.

Mein Körper reagiert darauf sehr extrem deswegen versuche ich nie komplett zu hungern um das zu vermeiden.

Zum Thema Motivation. Als die Langdistanz Roth vorbei war und ich eine längere Sportpause machte viel es mir schwer wieder in das Training einzusteigen da ich an Form verloren hatte und nicht mehr so fit war aber das ist ein normaler Vorgang und man muss die Form wiederaufbauen. Dann wurde ich wieder fitter und war dann längere Zeit krank. Somit hatte ich das Gefühl wieder von vorn zu Beginnen. Auch mir fällt das dann schwer. Aber nur, wenn man mal ein kleines Motivationsloch hat muss man nicht gleich aufgeben. Einfach weitermachen, auch wenn es extrem schwerfällt, aber es geht wieder bergauf. Das verspreche ich. Auch wenn mal manches nicht so läuft wie wir es uns vorstellen so wird es garantiert an einem anderen Tag wieder besser laufen.

Wenn wir an uns glauben sind wir zu unglaublichem fähig.  Ich hätte niemals gedacht was ich alles schaffen könnte. Ich bin froh das ich es versucht habe. Ich machte in 5 Jahren den Ironman, lernte das Kraulen, schwamm 10 Kilometer durch den Bodensee, machte meine Triathlon Trainer Lizenz und betreue jetzt den ein oder anderen Athleten, bringe Menschen das Schwimmen bei und bin noch lange nicht müde diesen Sport zu leben.

 

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